Besser aufwachen
6 Wege, um bewusster in den Tag zu starten

Diese Tipps kosten nur wenig Zeit, doch sie können den ganzen Tag stressfreier machen. Man muss sich nur dafür entscheiden.

Foto: gpointstudio / Shutterstock

  • 1. Finger weg vom Handy
    Zugegeben - wenn der Wecker des Handys klingelt, ist es verführerisch, unseren treusten Begleiter gleich in der Hand zu behalten. Vielleicht sind ja über Nacht neue Nachrichten gekommen. Außerdem könnte man schauen, was sich in der Welt getan hat. Aber genau diese Dinge lenken uns von uns selbst ab. Für den Körper und den Geist ist es entspannender, die Zeit nach dem Aufwachen für sich zu reservieren. Durch Nachrichten oder Postings auf Social-Media-Kanälen kommen nur Anforderungen von außen auf uns zu. Oder sie versetzen uns in Unsicherheit. Also, weg damit. Lasst das Smartphone abends in einem anderen Raum und lasst euch ganz altmodisch von einem Wecker wecken.
  • 2. Meditieren
    Nur drei Minuten Meditation können den Körper für Stunden beruhigen. Dafür muss man noch nicht mal aufstehen. Es genügt, im Bett liegenzubleiben, sich auf Rücken zu drehen und die Augen wieder zu schließen. Atmet dann bewusst durch die Nase ein und verfolgt die Luft bis tief in den Bauch. Wie fühlt sich die Stelle an, durch die der Atem in euch eindringt? Wie strömt er wieder hinaus? Wenige Minuten achtsame Meditation können entspannender als ein Wochenend-Trip sein. Wer keine drei Minuten Zeit hat, nimmt einfach drei tiefe Atemzüge - der erste intensive Moment des Tages, den ihr euch selbst gönnt. Hier gibt es Anleitungen, wie man die richtige Meditation für sich findet.
  • 3. An was Schönes denken
    Gibt es was, auf das ihr euch an diesem Tag freut? Eure Lieblingskollegin, die aus dem Urlaub zurückkommt? Das nette Essen, das am Abend geplant ist? Die neue Staffel eurer Lieblingsserie, die ihr beginnen wollt? Wir neigen dazu, uns auf die negativen Dinge des Lebens zu fokussieren. Macht es doch einmal anders herum und freut euch auf die schönen. Dadurch nehmen wir sie bewusster wahr.
  • 4. Den Körper spüren
    Bei vielen Menschen läuft der Geist den ganzen Tag auf Hochtouren. Deshalb tut es morgens gut, den Körper zu spüren. Joggen im Park, Pilates im Wohnzimmer oder Frühschwimmen - nicht jeder hat die Zeit, morgens Sport zu treiben. Aber es ist eine Möglichkeit, um zu begreifen, dass wir mehr sind als der Kopf. Wer morgens schnell sein muss, weil beispielsweise die Kinder schon an der Bettkante warten, sollte sich zumindest kurz strecken. Selbst kleine Bewegungen machen einen Unterschied.
  • 5. Aus Träumen lernen
    Träume sind wie Therapie, sagt der Wissenschaftsautor Stefan Klein. Sie helfen uns, mit Problemen fertig zu werden und den Alltag zu sortieren. Selbst, wenn wir Alpträume haben, steckt darin eine Botschaft, die uns klar macht, wie wir schwierige Situationen bearbeiten können. Während wir träumen, haben wir jede Vernunft ausgeschaltet und setzen uns allein mit unseren Gefühlen auseinander. Das Gute ist, dass man lernen kann, sich an Träume zu erinnern. Legt euch ein Traumtagebuch neben euer Bett und schreibt jeden Morgen eure Träume auf. Je länger ihr das macht, desto leichter fällt es euch, Träume zu behalten.
  • 6. Dankbar sein
    Wer morgens erholt aufwacht und gesund ist, kann auch mal "Danke" sagen. Dass das nicht selbstverständlich ist, merken wir spätestens, wenn wir krank sind. Zu schätzen, was man hat, ist die beste Voraussetzung, um den Tag zu genießen.
  • Artikel vom 07.09.2015
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